Natur Die Gauja fließt bei Sigulda, Turaida und Krimulda durch das weite Urstromtal, dessen Ufer und Abhänge mit prachtvollen Wäldern bewachsen sind. Hier befinden sich auch die alten Ritterburgruinen und die Schlossberge der Vorfahren. An den Gaujaufern kann man die roten Sandsteinfelsen und viele Höhlen sehen. Erwähnenswert sind die Gutmannshöhle und die Teufelshöhle.
Sigulda liegt im westlichen Teil der Hochebene von Vidzeme, die landwirtschaftlich bewirtschaftet wird, und liegt ca.100 -102 m über dem Meeresspiegel.
Sigulda ist das Herz für Tourismus in Lettland und das Verwaltungszentrum vom Nationalpark Gauja.
Die eigenartige Landschaft in der Großgemeinde Sigulda bildet das Netz der Gletschermulden, das sowohl die Gaujaufer, als auch die Ufer der Nebenflüsse einschneidet. Die Dichte der Gletschermulden in der Umgebung von Sigulda beträgt 600 m/qkm.
Die Großgemeinde Sigulda liegt in der Flusslandschaft Gauja. Nur ein kleiner Bereich – der südliche Teil vom Moor Sigulda mit dem Fluss Suda - gehört zur Flusslandschaft Daugava.
Die Gegend um Sigulda ist sehr gewässerreich. Die Gauja ist nicht nur der bedeutendste, der zweitgrößte und der längste (452 km) Fluss von Lettland, sondern auch der schönste und gefährlichste Fluss Lettlands. Das Flussbett ist bei Sigulda etwa 100 m breit mit unterschiedlicher Tiefe (0,3 - 7 m). In der Gegend von Sigulda gibt es zahlreiche Bäche und Seen (die sich infolge des Abschmelzens der riesigen Gletscher herausgebildet haben und Torfmoorseen). Die Seen sind nicht groß und flach bis mitteltief (0,8 - 3 m). |